Gebrauchte Segelyacht für Regatten und Segeltörns

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Eine gebrauchte Segelyacht hat gegenüber einer neuen Yacht den Vorteil des günstigeren Anschaffungspreises, wobei beim Kauf auf mehrere Kriterien geachtet werden sollte. Aspekte wie das Baujahr, die Materialien und der allgemeine Zustand der Segelyacht spielen ebenso eine Rolle wie die Transportkosten und die rechtzeitige Anmietung eines Liegeplatzes. Auch die zukünftige Besatzung sollte beim Erwerb des Bootes bedacht werden, denn ein großer Zweimaster erfordert eine größere Mannschaft als eine einmastige Segelyacht.

Liebhaber alter Schiffe schätzen besonders das nostalgische Ambiente großer Segelyachten, die aufgrund ihres pflegeintensiven Materials wie Holz und Stahl jedoch mehr Aufwand erfordern als moderne Boote aus Polyester oder GFK (Fiberglas). Diese bis zu 80 Jahre alten Yachten sind in der Regel von ihren Vorbesitzern so gepflegt worden, dass keine großen Reparaturen notwendig sind. Trotzdem müssen die Schiffe regelmäßig gewartet werden, weswegen man bereits vor dem Kauf nach einer geeigneten Reparaturwerft in der Nähe des Wohnortes oder des zukünftigen Liegeplatzes Ausschau halten sollte.

Darüber hinaus sind es gerade die Details der Ausstattung, deren eventuelle Neuanschaffung beim Kauf mit einkalkuliert werden muss. Anhand einer Checkliste sollten Zubehör und nautische Instrumente überprüft werden, denn oft sind es Kleinigkeiten wie eine notwendige Rettungsinsel oder ein Wetterfunkempfänger, die den Kaufpreis erhöhen.

Hinsichtlich des Yachttransportes bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an. Entweder beauftragt der neue Yachtbesitzer eine professionelle Spedition oder eine Privatperson, welche die Yacht von Hafen zu Hafen überführt. In jedem Fall ist der Abschluss einer Transportversicherung zu empfehlen.

Bild: © — Thomas Siepmann / pixelio.de —